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Ab ins Wasser! Neue Sportarten im nassen Element

Ausflug in die Schwerelosigkeit. Trampolin springen, joggen und tanzen kann man auch im Wasser - und zwar gelenkschonend und äußerst effektiv.
 

Wasser besitzt eine weitaus höhere Dichte als Luft. Das heißt: Bewegungen lassen sich schwerer ausführen und kosten mehr Kraft. Das wiederum kommt allen Figurbewussten zugute - schließlich werden dadurch mehr Kalorien verbrannt und die Muskeln stärker gefordert. Der Wasserwiderstand lässt auch keine ruckartigen Bewegungen oder Stöße zu, weshalb das Training im kühlen Nass die Gelenke schont und auch als Therapiemöglichkeit z. B. nach Verletzungen oder bei bewegungseingeschränkten Menschen zum Einsatz kommt.

Doch der Wassersport hat längst seinen Ruf als Altfrauensportart verloren: Vor allem mit den neuen Trainingsmöglichkeiten im kühlen Nass lassen sich auch junge Menschen vom Aqua-Fieber anstecken. Kein Wunder: Schließlich fördert Wassersport die Durchblutung, strafft und festigt den Körper und regt sogar den Knochenaufbau an. Auch die Haltung wird durch diverse Übungen im Wasser verbessert - ein idealer Ausgleich also nach einem langen Tag im Büro vor dem Bildschirm oder auch nach anstrengender körperlicher Betätigung.

 
Aqua-Bouncing
So geht's: Hinter dem klingenden Namen „Aqua- Bouncing" verbirgt sich nichts anderes als Trampolin springen unter Wasser. Es können verschiedene Sprünge durchgeführt werden.
Das bringt's: Aqua-Bouncing sorgt für Muskelaufbau und Kondition. Studien zufolge sollen 10 Minuten Aqua-Bouncing denselben Effekt haben wie eine Stunde Joggen. Außerdem helfen die rhythmischen Bewegungen in der Beinahe-Schwerelosigkeit bei Rückenproblemen.
Kalorienverbrauch pro Stunde: bis zu 1.000 kcal
Infos: In Österreich ist der Trend noch eher unbekannt. Wer ein Unterwassertrampolin kaufen möchte, kann es z. B. unter www.wassertrampolin.de bestellen (ab ca. 730,- Euro).
 
Aqua-Zumba
So geht's: Das Tanz-Fitnessprogramm Zumba hat sich in den vergangenen Jahren zur Trendsportart Nr. 1 entwickelt. Aqua-Zumba kombiniert Aquagymnastik mit Tanz und lateinamerikanischen Rhythmen.
Das bringt's: Aqua-Zumba unterstützt das Herz-Kreislauf-System und verbessert die Kondition. Beim Wasserworkout steht allerdings - allen Fitnessgedanken zum Trotz - der Spaß im Vordergrund.
Kalorienverbrauch pro Stunde: bis zu 800 kcal
Infos: Aqua-Zumba wird z. B. dienstags in Graz im Bad zur Sonne angeboten.
 
Aqua-Robics
So geht's: Aqua-Robics ist, wie der Name bereits vermuten lässt, Aerobic unter Wasser. Mit Hanteln oder Schwimmnudeln werden mit Musik verschiedene Gymnastik-Übungen durchgeführt.
Das bringt's: Die Übungen im Wasser lösen Verspannungen und aktivieren die Muskulatur. Durch die Bewegung im Wasser ist Aqua-Robics auch bei Haltungs- oder Rückenbeschwerden oder Gelenk-Verschleißerscheinungen geeignet.
Kalorienverbrauch pro Stunde: ca. 600 kcal
Infos: Aqua-Robic-Kurse gibt es teilweise bei den steirischen Volkshochschulen: http://www.vhsstmk.at
 
Aqua-Jogging
So geht's: Ein Schwimmgurt gibt dem Körper Auftrieb. Man schwebt also aufrecht stehend im Wasser und bewegt sich mit den Beinen - wie beim Joggen in der Luft - vorwärts.
Das bringt's: Aqua-Jogging zählt zu den effektivsten und gesündesten Sportarten. Es verbessert die Kondition, stärkt die Muskeln und lockert Verspannungen. Die strampelnden Bewegungen im Wasser können auch Schönheitsmakel wie z. B. Cellulite verringern.
Kalorienverbrauch pro Stunde: ca. 800 kcal
Infos: Aqua-Jogging wird in den meisten Schwimmbädern und teilweise auch in den Thermen angeboten. Infos für Kurse in Wien z. B. unter www.aquajogging.at
 
 
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