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Baustoffe der Gesundheit: Lycopin

In Frankreich hieß sie „pomme d'amour” (Liebesapfel), in Italien „Pommodore” (Goldapfel) und im deutschsprachigen Raum „Paradiesapfel” – altösterreichisch auch „Paradeiser” genannt. Verdanken dürfen wir die Tomate Christoph Columbus, der sie in Portugal und Spanien eingeführt hat – und somit den wichtigsten Lieferanten für Lycopin.
 
Was ist Lycopin?
Die Antwort ist eigentlich verblüffend einfach: Lycopin ist im Prinzip nichts anderes als Farbe, nämlich der natürlich rote Farbstoff der Tomaten. Allerdings ist an Lycopin schon ein bisschen mehr dran als beispielsweise am roten Farbtiegel im Malkasten. Lycopin zählt zu den Antioxidanzien und kann bestimmte reaktionsfreudige Moleküle im menschlichen Körper unschädlich machen. Diese Moleküle nennt man die „freien Radikale”, also Verbindungen, die unter anderem auch Krebs auslösen können.
 
Lycopin als Radikalfänger
Lycopin wiederum zerstört freie Radikale und schützt die Zellmembran. Das zur Gruppe der Carotinoide zählende Lycopin wird nur von wenigen Pflanzen gebildet, zum Beispiel von Wassermelonen, Marillen, Hagebutten und rosa Grapefruits – in besonders hoher Konzentration kommt es aber in Tomaten vor.
 
Den gesamten Informationstext können Sie unserem Sammelblatt entnehmen. In jeder Ausgabe des Merkur Magazines wird ein neues Sammelblatt zum Thema Baustoffe der Gesundheit veröffentlicht.