Regel #1: Handyfreie Zonen.

Der erste Schritt zur bewussten Handynutzung ist ein bisschen Disziplin. Am besten legt man genau fest, wo das Handy keinen Platz mehr hat. Man schafft sich so handyfreie Zonen, wo das Leben nur einem selbst gehört. Genauso sind bestimmte Tageszeiten oder Anlässe handyfrei zu halten. Zum Beispiel könnte das Handy beim Essen mit der Familie, im Urlaub, beim Sport oder bei Einladungen einfach abgedreht bleiben. So kann man den Alltag wieder für sich gewinnen und sich so richtig entspannt dem echten Leben widmen. 

Vor allem der Esstisch sollte handyfreie Zone sein.

Regel #2: Mehr reden, weniger texten.

Man muss nicht immer texten, um anderen etwas mitzuteilen. Reden ist menschlich, bringt viel Gefühl rüber und man kann aus dem Gesicht und den Gesten eines Gegenübers mehr lesen, als ein SMS je sagen könnte. Einfach bei jeder Textnachricht überlegen, ob man das nicht auch bei nächster Gelegenheit persönlich bereden könnte! Das vermeidet auch viele in erster Emotion abgesendete „Blindgänger“.

Jahrtausendelang tauschte man sich am Lagerfeuer in geselliger Runde aus. Das Konzept hat sich bewährt.

Regel #3: Selbstkontrolle.

Wer sich schwer tut, seine Handynutzung zu beschränken und zu kontrollieren, kann das auch mit dem Gerät selbst tun: Mit Apps wie Hypnobeep oder Menthal kann man sehr übersichtlich und fast spielerisch die Handynutzung kontrollieren und zeitlich begrenzen. Beide Apps und viele andere mobile Helferleins findet man in den App-Stores der Anbieter.

Zeitlich limitierte Handynutzung funktioniert hervorragend, wenn man Apps nutzt.

Regel #4: The sound of silence.

Die Schönheit der Stille wird einem sofort bewusst, sobald man sich ihr hingibt. Das gilt auch fürs Handy: Wenn man die Alarmtöne abdreht, schaltet man auch selbst ein wenig ab. Der Stress der lästigen Klingeltöne oder „Ringtones“ fällt von einem ab, man gewinnt wieder mehr Kontrolle über sein Leben zurück. Das Handy ruht und man kommt selbst zur Ruhe.

In der Ruhe liegt die Kraft. Also: Handy auf

Regel #5: Echte Freunde, echtes Leben.

Man kann es nach vielen Stunden in sozialen Netzwerken kaum mehr glauben. Dennoch ist es wahr: Es gibt sie noch, die echten Freunde und Bekannten aus Fleisch und Blut. Vor allem Kinder und Jugendliche drohen mit ihren Smartphones zu vereinsamen. Einfaches Rezept: Wieder einmal spontan etwas ausmachen und mit Menschen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat, spannende Dinge unternehmen. Am besten ohne Handy im Gepäck!

Quality time mit guten Freunden ist durch nichts zu ersetzen.