Jeder kennt sie: die perfekt inszenierten Essensfotos auf Facebook oder Instagram. Fitness-Freaks aus Amerika haben nun einen neuen Trend gesetzt, der sich dank sozialer Netzwerke auch bei uns wachsender Beliebtheit erfreut: Meal Prep. Das klingt hip – und ist es auch. Neu ist dieses Phänomen allerdings nicht. Meal Prep bedeutet im Deutschen ganz einfach: vorkochen.

Aber was steckt hinter diesem Trend?

Die gesunde Alternative to go

Gerade unterwegs ist es schwierig, sich ausgewogen zu ernähren. Zu groß ist das Fast-Food-Angebot. Zu viel Fett, Zucker und Zusatzstoffe stecken in den fertigen Supermarkt-Produkten. Meal Prep bietet eine einfache Lösung und eine gesunde Alternative. Es geht darum, sowohl Fast-Food-Restaurants als auch ungesunde Fertigprodukte durch bewusstes Vorkochen zu vermeiden.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Man weiß immer ganz genau, was man isst – und trifft damit garantiert seinen persönlichen Geschmack. Mit Meal Prep bekommt der Körper gezielt alle Nährstoffe, die er braucht, um langfristig gesund zu bleiben. Und das beste: Indem Sie Ihr Essen selbst vorkochen, bleibt am Ende mehr Geld im Börsl.

Vorkochen vermeidet Müll

Ein weiterer Benefit: Ob Bestellung beim Lieferservice oder das Sandwich im Convenience-Regal des Supermarkts: Schnelle Mahlzeiten verbrauchen in der Regel eine Menge Verpackungsmaterial, das nach dem Essen sofort wieder in den Müll wandert. Ganz anders bei Meal Prep. Für Aufbewahrung und Transport der vorgekochten Speisen eignen sich viele Gefäße. Sie können einfach alte Einmachgläser oder ähnliches verwenden. Dosen und Lunchboxen aus Glas oder Kunststoff sind praktisch, gut verstaubar und können immer wieder verwendet werden. 

Vorkochen zum Nachmachen - so geht Meal Prep

  • Vorbereitung: Um beim Vorkochen für Abwechslung zu sorgen, ist ein wenig Vorbereitung nötig. Wenn Sie schon beim Einkaufen wissen, was in den nächsten Tagen auf dem Speiseplan steht, ist der Großteil der Arbeit schon erledigt.
  • Denken Sie in Bausteinen: Ein Teil Kohlenhydrate, ein Teil Proteine, Obst und Gemüse. Diese Nährstoff-Bausteine können Sie ohne großen Aufwand kombinieren, einpacken und mitnehmen – und so gesund durch den Tag gehen.
  • Nährstoffe variieren: Achten Sie auf gesunde Kohlenhydrate aus Vollkorn oder nehmen Quinoa, Bohnen, Linsen oder ähnliches. Bei den Proteinen greifen Sie zu mageren Hühnchen, Fisch, Tofu, Eier. Bei Gemüse können Sie sich ruhig austoben - je bunter, desto abwechslungsreicher. 
  • Vorkochen: Alternativ können Sie auch am Vorabend das Essen für den nächsten Tag mitkochen und einfach eine Portion mehr kalkulieren.
  • Sonntagsritual: Manche Meal Preper gehen sogar so weit, dass sie schon sonntags für die ganze Woche vorkochen. 

Am besten einfach ausprobieren – denn jeder hat seine persönlichen Vorlieben und Routinen! In den sozialen Medien finden Sie zahlreiche Lunchbox-Ideen. 

Eine ausgewogene Ernährung ist die Grundvoraussetzung, um dauerhaft gesund und leistungsfähig zu bleiben. Der Vorkochtrend und die Rückkehr der Lunchbox ist dabei als positives Zeichen zu werten. Das Gesundheits-Bewusstsein ist da und wächst – ganz unabhängig davon, wo man gerade unterwegs ist. Alles in allem: definitiv einen Versuch wert.

Lunchbox mit gesundem Essen.
Ein gesunder Mix macht's aus: Eine Portion gesunde Kohlenhydrate, Proteine, Gemüse oder Salat.
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Glas mit Essen
Vorgekochtes in Lunch-Boxen oder Glasbehältern reduziert Verpackungsmüll und hilft so auch der Umwelt.
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Lunchbox voll  gefüllt
MIt Meal Prep haben Sie gesundes Essen immer und überall, auch auf Reisen, unterwegs und im Büro. Wichtig ist aber die Variation, damit keine Langeweile aufkommt.
Ella Olsson / Unsplash
Glasbox mit Essen gefüllt
Clever planen und vorkochen - das spart nicht nur Zeit sondern auch Geld. Plus: Sie wissen ganz genau, was im Essen steckt und sparen sich an ohnehin stressigen Arbeitstagen das Kochen.
Ella Olsson / Unsplash