Am 16. Februar 2019 feiern wir den „Tag der Mandel“ und das zu Recht! Mandeln sind ein Multitalent, wenn es um unsere Gesundheit geht. Sie enthalten zwar bekanntlich viel Fett, sind aber dennoch gesund und voller wichtiger Nährstoffe. In diesem Zusammenhang sprechen wir von der uns bekannten und beliebten Süßmandel - nicht zu verwechseln mit der Bittermandel. Botanisch gesehen werden Mandeln übrigens dem Steinobst zugeordnet und sind streng genommen keine Nüsse, sondern die Kerne einer Frucht.

5 Gründe, warum wir die Mandel zum Superfood zählen:

1. Mandeln schützen die Gesundheit

Der regelmäßige Verzehr von Mandeln (rund 20 Gramm täglich; entspricht in etwa 20 Stück) soll das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken und vor einem hohen Cholesterinspiegel schützen. Mandeln werden auch Diabetespatienten empfohlen, da sie helfen, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Am besten werden ungeschälte Mandeln konsumiert, denn in der braunen Haut stecken ebenfalls wichtige Nährstoffe drin.

2. Mandeln sind Vitaminbomben

Sie liefern unter anderem ungesättigte Fettsäuren, viel Vitamin E, sowie Magnesium, Kalzium, Kalium, Folsäure, auch Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, Ballaststoffe und Eiweiß. Vitamin E hat eine anti-oxidative Wirkung – es schützt die Zellen vor dem Einfluss schädlicher Radikale, unterstützt das Immunsystem und wirkt auch antikanzerogen. Vitamin E ist wichtig für unsere Haut, denn es beugt Hautalterung vor und schützt vor Schäden durch die Sonne. Mandelextrakte stecken daher auch in Hautpflegeprodukten. Ebenso wichtig: Mandeln sind gut für die Funktion der Augen und da wir oft den ganzen Tag vor Smartphone, Computer & Co. verbringen, greifen wir gerne zu diesem Superfood.

3. Mandeln sind Schlankmacher

100 Gramm Mandeln enthalten über 500 Kalorien – viele machen daher einen Bogen um diesen hochkalorischen Snack. Aber oft zu Unrecht, denn Mandeln enthalten auch viel Eiweiß: In 100 Gramm Mandeln stecken 21 Gramm Proteine. Sie sind somit eine wertvolle pflanzliche Proteinquelle und Eiweiße sind für den Muskelaufbau unerlässlich. Durch die Ballaststoffe sättigen Mandeln auch noch besser als andere Snacks und können somit beim Abnehmen helfen. Sie zügeln den Appetit und beugen Heißhungerattacken vor.

Schüssel mit Mandeln
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Schüssel voller Nüsse
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Übrigens: Durch den Fasergehalt der Mandel kann vom Körper nicht alles vollständig verdaut werden. Dies bedeutet, dass ein kleiner Anteil der Kalorien nicht verwertet und die Energie ungenutzt ausgeschieden wird. Fazit: Mandeln eignen sich hervorragend als Low-Carb-Zwischensnack.

4. Mandeln geben Power 

Mandeln liefern schnelle Hilfe bei einem Leistungstief und fördern die Konzentration. Durch die Vielzahl an Vitaminen und Fettsäuren werden Nerven und Gehirn mit guter Energie versorgt. Klar somit, warum Mandeln Bestandteil des beliebten Studentenfutters sind, oder? 

5. Mandeln sind low-carb

Auch in der Paleo-Küche und von Veganern werden Mandeln besonders geschätzt: Mandelmehl kann dabei einen Teil des normalen Mehls ersetzen und macht das Gericht low-carb. Als Kuhmilchersatz wird gerne „Mandelmilch“ verwendet, das sich auch einfach selbst herstellen lässt. Und: Mit Mandelmehl lassen sich auch glutenfreie Backwaren herstellen. 

Tipp
Mandeln sind auf jeden Fall ein wertvoller Snack, der jedoch auch viele Kalorien hat. Nicht nur deswegen sollten sie regelmäßig, aber in Maßen genossen werden. Mandeln enthalten nämlich auch Phytinsäure, die zwar eine antioxidative Wirkung hat, aber auch gewisse Mineralien im Körper unlöslich macht. Bei übermäßigen Konsum wird daher empfohlen, mittels einweichen, erhitzen oder schälen, diese sogenannten „Anti-Nährstoffe“ zu reduzieren.

Milch aus Mandeln
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Verschiedene Superfoods, Körner und Nüsse
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