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Zahlen und Fakten: Bilanz 2017

Steigende Nachfrage nach Merkur Gesundheitsversicherungsprodukten

  • Prämiensteigerungen in der Krankenversicherung um
       7,0 Prozent
  • Abgegrenzte Prämien insgesamt um 5,1 %
       auf 470,0 Mio. Euro gesteigert
  • EGT von 14,1 Mio. auf 15,0 Mio. erhöht
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Geschäftsbericht 2017 – „Keine Zeit für Schnickschnack!“
Merkur Versicherung Bilanz 2017 © Joel Kernasenko
Vorstandsdirektor Christian Kladiva, Generaldirektor Gerald Kogler und Vorstandsdirektor Andreas Stettner (v.l.n.r.).Bildvergrößerung
 

In aller Kürze: 2017 war ein gutes Jahr. Die Zahlen waren exzellent, unser Team arbeitete besser zusammen denn je zuvor und wir wuchsen weiter. Die Merkurianer begannen 2017 den Bau unseres neuen Merkur Campus, konzipierten eine neue Website, förderten gemeinsam mit Jamie Oliver die gesunde Ernährung der Österreicher, entwickelten neue Produkte und Services und machten die Merkur fit für die Zukunft. Aber sorry, für Schnickschnack wie großartig gestaltete Geschäftsberichte war 2017 einfach keine Zeit. 2017 mussten wir tun, was 2017 zu tun war: Arbeiten!
 
Geschäftsentwicklung Österreich
Die Merkur Versicherung AG konnte mit einem Vorsteuergewinn (EGT) von 15,0 Millionen Euro erneut ein Rekordergebnis verbuchen (2016: 14,1 Millionen Euro).

Die Anzahl der versicherten Risken wurde gesteigert, sie lag am Bilanzstichtag bei 990.414. Die Summe der abgegrenzten Prämien erhöhte sich um 5,1 Prozent auf 470 Millionen Euro.

Die gesamten Aufwendungen für Versicherungsfälle des Jahres 2017 beliefen sich auf 334,6 Millionen Euro - das entspricht einem Plus von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich auf 890.
 
Generaldirektor Gerald Kogler © Joel Kernasenko
Generaldirektor Gerald KoglerBildvergrößerung
 

Gerald Kogler, Generaldirektor der Merkur Versicherung AG, zur Bilanz des Jahres 2017:

„Der Erfolgskurs der Merkur Versicherung bestätigt eindrucksvoll die Philosophie unseres Hauses, für unsere Kundinnen und Kunden da zu sein, bevor etwas passiert. Es ist das Investment in diese besondere Verantwortung, das im neuerlichen Rekordergebnis sichtbar wird."

 
Krankenversicherung. Basis für diesen Erfolg stellt die Nachfrage nach privaten Krankenversicherungsprodukten dar. Die Prämien in diesem Segment konnten 2017 um 7,0 Prozent auf 372,3 Millionen Euro erhöht werden - womit die Steigerung des Marktdurchschnitts (plus 3,7 Prozent) um fast das Doppelte übertroffen wurde. Die aus Krankenversicherungspolizzen ausgezahlten Versicherungsleistungen erhöhten sich auf 250,4 Millionen Euro. Die Zahl der Risken belief sich auf 594.950 und zeigt somit eine Steigerung von 4,8 Prozent.

Sachversicherung. In der Sachversicherung setzte sich die positive Entwicklung aus dem Vorjahr fort. Insgesamt stieg das Prämienvolumen 2017 um 1,1 Prozent auf 20,4 Millionen Euro an (2016: plus 0,2 Prozent).

Unfallversicherung. In der Unfallversicherung ist ein Aufwärtstrend erkennbar. Das Minus war mit 0,9 Prozent deutlich niedriger als im Jahr zuvor - 2016 schrumpfte das Prämienvolumen sogar um 2,3 Prozent. Die gesamten Prämien dieser Sparte beliefen sich bei der Merkur Versicherung AG auf 29,2 Millionen Euro.

Lebensversicherung. Der Lebensversicherungsmarkt blieb weiter schwierig. Die Gesamtmarktentwicklung spiegelt sich auch in der Bilanz der Merkur Versicherung AG wider: So ging das Prämienvolumen unter dem Einfluss des Niedrigzinsumfeldes um 3,4 Prozent auf 48 Millionen Euro zurück. Dennoch entwickelte sich das Lebensversicherungsgeschäft der Merkur Versicherung AG besser als der Marktdurchschnitt, der ein Minus von 5,1 Prozent hinnehmen musste. Insgesamt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr in der Sparte Lebensversicherung 53,9 Millionen Euro an die Kundinnen und Kunden ausgezahlt.

 
Geschäftsentwicklung Ausland
Das Auslandsgeschäft entwickelte sich im Jahr 2017 stabil. Insgesamt erzielte die Merkur Versicherung in der Region Südosteuropa (CEE) - Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie Serbien - ein Prämienvolumen von 103,1 Millionen Euro (2016: 104,9 Millionen Euro). Mit Jahresende 2017 befanden sich 535.859 versicherte Risken im Bestand.

Erfreulich war die Entwicklung der Merkur in Kroatien: Die abgegrenzten Prämien der Merkur zavarovalnica d.d. nahmen um 1,8 Prozent zu und erreichten einen Wert von 36,4 Millionen Euro. Am kroatischen Lebensversicherungsmarkt wurde mit 8,7 Prozent Anteil am Gesamtprämienvolumen der 7. Rang erreicht.

Die Geschäftsentwicklung in Slowenien war leicht rückläufig. Die Prämieneinnahmen sanken bei einem Aufkommen von 46,1 Millionen Euro um 0,4 Prozent.

In Bosnien und Herzegowina konnte die Merkur ebenso einen Zuwachs verzeichnen: Die abgegrenzten Prämien der Merkur BH osiguranje d.d wurden auf 15,7 Millionen Euro gesteigert - das entspricht einem Plus von 5,7 Prozent. Der Marktanteil von 21,3 Prozent bedeutet den 2. Rang am bosnischen Lebensversicherungsmarkt. Mit 08.02.2018 wurde die Merkur BH osiguranje d.d an die Vienna Insurance Group verkauft.

Als schwierig erwies sich der serbische Markt. Das Prämienvolumen der Merkur osiguranje a.d.o. in Serbien sank 2017 um 12,5 Prozent auf 7,0 Mio. Euro.
 
Entwicklung Gesamtkonzern

Auch im Merkur Konzern war das Jahr 2017 ein Jahr des Wachstums. Das Prämienvolumen wurde um 3,8 Prozent auf 573,1 Millionen Euro gesteigert - davon entfallen 18,3 Prozent auf die Merkur Versicherungstochtergesellschaften in Südosteuropa.

Die Anzahl der Risken erhöhte sich auf 1.526.273 und zeigt somit eine Steigerung von 1,9 Prozent.

Insgesamt verzeichnete der Gesamtkonzern zum Bilanzstichtag einen positiven Vorsteuergewinn (EGT) in Höhe von 19,4 Millionen Euro (2016: 21,3 Millionen Euro).

 
Fotohinweise

Bilanz 2017: Foto Merkur Vorstand
Fotokennung: Joel Kernasenko
Fotohinweis: Vorstandsdirektor Christian Kladiva, Generaldirektor Gerald Kogler und Vorstandsdirektor Andreas Stettner (v.l.n.r.)

Bilanz 2017: Foto Merkur Generaldirektor Gerald Kogler
Fotokennung: Joel Kernasenko
Fotohinweis: Generaldirektor Gerald Kogler

Bilanz 2017: Foto Merkur Geschäftsbericht
Fotokennung: ArtsxCrafts
Titelfoto des Geschäftsberichts: ArtsxCrafts

 
Rückfragen:
Mag. Birgit Stampfl,
Merkur Versicherung AG
Tel. +43 316/8034-25 23
birgit.stampfl@merkur.at