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Warum die kühle Köstlichkeit gesünder als ihr Ruf ist

Fünf Fakten, die Sie über Eis wissen sollten

Eisessen © Istock/ Georgijevic
 
 
Fakt 1: Die Dosis macht das Gift
Wenn wir Eis essen, essen wir in der Regel nur eine relativ geringe Menge. Sicher – wenn man zwei Liter pro Tag isst, darf man mit dem einen oder anderen gesundheitlichen Problem rechnen. Eine Eistüte allein, ein schlichter Eiskaffee oder ein Eisbecher ab und zu wirken sich jedoch kaum auf unseren Körper aus. Geradezu unbedenklich wird der Genuss, wenn Sie sich ausreichend bewegen!

Fakt 2: Es muss nicht immer die chemische Keule sein
Industriell gefertigtes Speiseeis aus dem Supermarkt ist oft mit chemischen Lebensmittelzusatzstoffen versetzt. In der Regel sind diese Zusatzstoffe gesundheitlich unbedenklich. Es gibt auch ein breites Angebot an Bio-Eis, erhältlich in fast jedem Supermarkt. Vielerorts kann man zudem Bioeis aus kleinen, feinen Eismanufakturen essen.

Fakt 3: Auf die Sorte kommt es an
Cremeeis, also Schokolade, Straciatella etc., hat deutlich mehr Kalorien als Fruchteis. Verglichen mit einer Portion Vanilleeis nimmt sich eine Portion Himbeereis schon fast als Schlankmacher aus. Der Grund: Für Cremeeis wird Milch, manchmal auch Schlagobers verwendet, während die Basis für viele Fruchteissorten Wasser ist. Gesüßt werden beide Eis-Arten in der Regel mit Zucker. Der ist das Ungesunde daran. Aber auch hier lohnt es sich, genauer hinzusehen: Manche Sorten im Supermarkt werden mit Stevia oder Birkenzucker gesüßt – das spart natürlich Kalorien.

Fakt 4: Pur ist Eis besser
Einen zünftigen Banane-Split wird man nicht wirklich kalorienarm genießen können. Das Beiwerk macht den Terrassen-Klassiker der 1980er Jahre nämlich zu einer wahren Kalorienbombe. Schlagobers  in rauen Mengen, Mandelsplitter, Schokosauce, Hohlhippen, mit Creme gefüllte Eiswaffeln und Bananen degradieren die kühlende Köstlichkeit – das Vanilleeis – kalorienmäßig fast zum Nebendarsteller. Gesünder lebt, wer im Restaurant ein schlichtes kleines gemischtes Eis aus drei Kugeln bestellt und ohne Schlagobers und Waffeln genießen kann. Ein Tipp für alle Flaneure: Wenn Sie Eis bestellen, um es unterwegs zu essen, dann verzichten Sie auf den Eisstanitzel – wählen Sie den Pappbecher.

Fakt 5: Eis lässt sich ganz leicht selber machen
Ein erprobtes Rezept ist folgendes: Mixen Sie in einer guten Küchenmaschine tiefgefrorene Beeren (Erdbeeren, Himbeeren) mit ein wenig Halbfettmilch, die Sie vorher mit Süßstoff oder Staubzucker gesüßt haben. Das richtige Mengenverhältnis der drei Zutaten lässt sich leicht durch Ausprobieren feststellen, wichtig ist nur, dass Sie eine gute Küchenmaschine zum Einsatz bringen. Schon haben Sie eine köstliche Eiscreme in ihrer ursprünglichsten, naturbelassensten, kalorienärmsten Form. That's it!

Foto: Istock/ Georgijevic