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Warum wir Kalorien brauchen, um zu überleben und was passiert, wenn wir zuviel davon zu uns nehmen, lesen Sie hier!

Fünf Dinge, die Sie über Kalorien wissen müssen

Gurke_Tomate 
 
 
Was ist eine Kalorie?
Eine Kalorie ist - vereinfacht gesagt - eine Maßeinheit für Energie: Es ist jene Energiemenge, die benötigt wird, um ein Gramm Wasser um ein Grad Celsius zu erwärmen. Um unsere Systeme am Laufen zu halten, benötigt der Körper ständig Energie. Die Grundlage dazu bildet die Nahrung, die wir dem Körper zuführen. Tun wir das nicht, bedient sich der Körper an seinen eigenen „Nahrungsdepots" - er wandelt in einem komplizierten Prozess zum Beispiel Fett in Energie um. Als Richtwert: Ein Apfel von 100 Gramm hat etwa 52 Kalorien. Die gleiche Menge Spagetti (ohne Sauce) hat 158 Kalorien. 100 Gramm Pizza hingegen bringen es auf 266 Kalorien.
 
Wieviel Kalorien brauchen wir tatsächlich?
Das ist schwer zu sagen: Ein ganz grober Richtwert sind 2.000 Kalorien pro Tag. Schwerere Menschen benötigen mehr Energie, leichtere weniger. Wer seinen Körper - zum Beispiel durch Sport - sehr beansprucht, braucht ebenfalls eine größere Menge Kalorien; wer die ganze Zeit nur auf der Couch liegt und fernsieht, braucht weniger. Ein Spitzensportler verbraucht - abhängig von der PSortart - alleine im Training bis zu 4000 Kalorien täglich. Im Wettkampf sieht das anders aus: Ein Radprofi bei der Tour de France benötigt etwa 9.000 Kalorien pro Tag, um die Pyrenäen hinter sich zu bringen.
 
Gibt es Negativkalorien?
„Negativkalorien" werden von Ernährungsexperten sehr kritisch betrachtet. Alleine die exakte Definition des Begriffes ist schwierig: Gemeint sind Lebens- bzw. Nahrungsmittel, die dem Körper so wenig Energie zuführen, dass ihre Verarbeitung den Körper mehr Kraft kostet, als er durch sie gewinnt. Ein Beispiel? Eiswasser: Es hat null Kalorien um es aber auf die 37 Grad Körpertemperatur zu bringen, benötigt der Körper Energie. Die Existenz von Negativkalorien in der beschriebenen Form ist äußerst umstritten. Unbestritten ist hingegen, dass es Lebensmittel mit ausgesprochen niedriger Kalorienanzahl gibt; dazu zählen u.a. stark wasserhaltige Gemüse wie Tomaten oder Wassermelonen.
 
Was sind „leere Kalorien“?
Wer von „leeren Kalorien" spricht, meint damit die Energie, die Lebensmittel liefern, die dem Körper außer Energie nichts bringen: Süßigkeiten oder stark zuckerhaltige Limonaden zum Beispiel haben im Gegensatz anderen Nahrungsmitteln nicht viel Nährwert. Sie sind oft der Grund dafür, dass wir zunehmen, weil schon geringe Mengen oft mehr Energie bringen, als der Körper momentan verarbeiten kann. Gefährlich an ihnen ist, dass man viel von solchen Lebensmitteln zu sich nehmen kann, bevor ein Sättigungsgefühl eintritt. So ist es zum Beispiel überhaupt kein Problem, eine Tafel Schokolade zu essen: 100 Gramm haben ca. 500 Kalorien - satt wird man davon aber nicht.
 
Sind Kalorien grundsätzlich schlecht?
Nein. Es geht darum, Übergewicht zu vermeiden - es ist ein Risikofaktor für viele Krankheitsbilder. Dieses Übergewicht lässt sich oft vermeiden, wenn man darauf achtet, dass die sogenannte Kalorienbilanz stimmt: Normalgewichtige müssen dazu nur gleich viel Kalorien zu sich nehmen wie sie verbrauchen können. Nimmt man mehr Kalorien zu sich, als man verbrauchen kann, wird man mit einiger Wahrscheinlichkeit zunehmen. Wer abnehmen will, muss daher weniger Kalorien zu sich nehmen, als verbrauchen. Die gute Nachricht: man kann weiterhin soviel essen, wie man will - solange man den Kalorienverbrauch durch aktive Lebensweise, mehr Sport und Bewegung direkt proportional steigert, kann nichts passieren. Die Vorsorgeprogramme der Merkur Versicherung unterstützen Sie dabei!
 
 
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