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Merkur setzt Meilenstein für Grazer Südachse

Merkur Campus © Red Dot
 

v.l.n.r.: Bernhard Inninger (Vorstand Stadtplanungsamt), Siegfried Nagl (Bürgermeister), Gerald Kogler (Generaldirektor Merkur Versicherung), Andreas Stettner (Vorstandsdirektor Merkur Versicherung)

Zeitgerechte Arbeitsplätze für die Bediensteten und ein architektonischer Meilenstein für die aufstrebende Grazer Südachse: Das vereint der Siegerentwurf für den künftigen Merkur-Campus nahe der Grazer Messe in einem Projekt.


Einen zukunftsorientierten Neubau, der bei hoher Qualität den Bediensteten zeitgerechte Arbeitsplätze und der Bevölkerung des Bezirks Jakomini zugängliche Freiräume bietet, möchte die Merkur Versicherung AG in den kommenden Jahren in unmittelbarer Nähe von Grazer Messe und Styria Media Center in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße errichten. Auf einem 5.000 Quadratmeter großen Grundstück soll in drei Punkthäusern, die durch die Erdgeschoßzone miteinander verbunden sind, eine Bruttogeschoßfläche von 12.500 Quadratmetern errichtet werden, in der nicht nur die insgesamt knapp 500 MitarbeiterInnen, sondern auch andere Nutzungen untergebracht werden sollen. Großzügige Freiräume und Grünflächen gehören ebenso zum Konzept wie eine Tiefgarage.

 
Architekturwettbewerb mit überzeugendem Sieger
Zur Qualitätssicherung für den Bau des Merkur-Campus, in den die bestehende Landesdirektion in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße 86 integriert wird, wurde in Zusammenarbeit mit der Stadtbaudirektion und dem Stadtplanungsamt Graz ein österreichweit offener, zweistufiger Architekturwettbewerb ausgelobt, aus dem das renommierte Wiener Büro Zechner & Zechner als Sieger hervorging. Das Preisgericht lobte den Entwurf als „überzeugend in allen Ebenen - städtebaulich, architektonisch und funktional". Vorgesehen ist, im nächsten Jahr einen Bebauungsplan zu erstellen und gleichzeitig die Einreichplanung voranzutreiben. Läuft alles optimal, könnte der neue Merkur-Campus bereits 2019 bezogen werden. Was dann mit der 120 Jahre alten Generaldirektion am Joanneumring geschieht, ist noch Gegenstand von Überlegungen.


Kogler: „Nachhaltige Lösungen"
Merkur-Generaldirektor Mag. Gerald Kogler sprach heute bei der Präsentation des Siegerprojekts von einem „Zufall, der den neuen Standort ergeben" habe: Eine aufgelassene Tankstelle in unmittelbarer Nähe der bestehenden Landesdirektion sei ebenso zu haben gewesen wie ein weiteres Grundstück, womit man Raum für die Verwirklichung der Neubau-Pläne erhalten habe. „Wir wollen nachhaltige Lösungen - erstens für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zeitgerechte Arbeitsplätze verdienen, aber zweitens auch eine Bausituation, die in Jahrzehnten auch noch den Anforderungen entspricht", erklärte Kogler. Deshalb habe man sich zu dem Wettbewerb entschlossen, dessen Siegerentwurf eine meisterhafte Antwort auf die Vorgaben des Unternehmens sei.

Nagl: „Meilenstein entlang dynamischer Achse"
Der Grazer Bürgermeister und Baureferent Mag. Siegfried Nagl betonte die gute urbane Entwicklung, den die Wirtschaftsachse rund um die Conrad-von-Hötzendorf-Straße im Grazer Süden seit Jahren nehme. Der Merkur-Campus werde ein „weiterer Meilenstein" entlang dieser dynamischen Achse sein. Zudem habe sich der Konzern erneut als Partner der Stadt erwiesen - einerseits durch den Verbleib der Zentrale in Graz, andererseits durch die Gewährleistung der architektonischen Qualität des Neubaus.

Inninger: „Guter Bauplatz"
Stadtplanungsamtsvorstand DI Bernhard Inninger freute sich vor allem darüber, dass im Umfeld der Grazer Messe nach eineinhalb Jahrzehnten der Planungen nun ein Stadtteilzentrum Realität werde, das viel Potenzial für einen attraktiven Wirtschaftsstandort habe: „Hier ist ein guter Bauplatz für die Merkur-Pläne, der noch dazu verkehrsgünstig gelegen ist!" Durch das schöne Siegerprojekt aus Wien sei der Bauherr für die Mühen eines erweiterten Wettbewerbs belohnt worden.

Stettner: „Ort, wo man gerne hingeht"
Merkur-Vorstandsdirektor Ing. Andreas Stettner blickte auf den Wettbewerb zurück, für den 52 Projekte eingegangen waren, und würdigte den Siegerentwurf als „sympathisch und freundlich, durch den Campus-Charakter ein Ort, wo man gerne hingeht". Architektonisch sei das Projekt ein bewusster Kontrapunkt zu den mächtigen Nachbarn Messe und Styria Media Center. Von den drei Gebäudekomplexen werde die Merkur selbst zwei nutzen, im dritten strebe man eine gemischte Nutzung in einem „City-Ensemble mit Schwerpunkt Wohlfühlen, in dem man etwas für den Körper tun kann", an.

Quelle:Link opens in new window  Stadt Graz

 

Rückfragen
Mag. Birgit Stampfl, Merkur Versicherung AG
Tel. 0316 / 8034 - 2523
birgit.stampfl@merkur.at

 
Fotohinweis
Fotocredit: Stadt Graz/Fischer
Foto Campus 2: Veröffentlichung honorarfrei bei Hinweis Architekten Zechner & Zechner, Rendering Isochrom
Abdruck bei Nennung der Fotokennung honorarfrei.