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Essen wie zu Urzeiten macht dauerhaft schlank, sagt der Grazer Stoffwechselexperte Dr. Babak Bahadori

Konditionierung statt Kalorien zählen
Es kommt auch nicht darauf an, wann gegessen wird. Egal ob Frühstück, Mittagsbuffet und danach nichts mehr, statt Lunch Abendessen oder morgens und nachmittags - alles ist möglich, solange man es nicht öfter als zweimal täglich tut - nur eine Frage der Konditionierung, meint Bahadori, also Gewohnheit. Medizinisch wird die Wirkung mit jener von Insulin begründet, „ein anaboles Hormon, das uns mästet. Durch eine Fastenphase erreicht der Insulinspiegel einen Tiefpunkt, das bewirkt eine sehr gute Fettverbrennung. Nach 14 Stunden Fasten wird schließlich die Insulinsensitivität erhöht." Gleichzeitig wirkt sich die Methode positiv in Sachen Anti-Aging aus: „Wenn der Insulinspiegel sinkt, steigt der Wachstumshormonspiegel an." Dieses wiederum hält uns jung und unterstützt beim Abnehmen.
Moderner Steinzeitrhythmus
Doch die Sache hat auch einen evolutionsbedingten Hintergrund, waren unsere Vorfahren doch bis vor rund 10.000 Jahren Jäger und Sammler. Morgens vor dem Aufbruch wurden zur Stärkung die noch vorhandenen Vorräte aufgebraucht, dann hieß es raus aus der Höhle und ab in die Wildnis, um diese wieder aufzufüllen. Währenddessen war beileibe weder Zeit noch Sicherheit zum Jausnen vorhanden, dafür gings abends rund, wenn die Beute ans heimatliche Feuer gebracht und verspeist wurde. „Das Leben war also ein Wechselrhythmus zwischen Fasten und Feste feiern", so der Experte.
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