McKenzie

Das McKenzie-Konzept (auch MDT = Mechanische Diagnostik und Therapie) ist eine Methode der Physiotherapie.

Der neuseeländische Physiotherapeut Robin McKenzie (geboren 1931) hat sie entwickelt. Seit 1953 spezialisierte er sich auf die Behandlung von Beschwerden am Bewegungsapparat. Ein Schwerpunkt lag von Beginn an auf Rückenschmerzen.
 
MDT nach McKenzie setzt primär Eigenübungen der Patienten ein und reduziert passive Verfahren wie zum Beispiel manuelle Techniken auf ein Minimum. Vielmehr hält der Physiotherapeut den Patienten an, Übungen regelmäßig durchzuführen, die habituelle Fehlhaltungen aufheben können.
Erst wenn das dem jeweiligen Beschwerdebild angepasste Übungsprogramm in der Intensität nicht ausreicht, hilft der McKenzie-Therapeut mit bestimmten Handgriffen nach, um den Übungseffekt zu intensivieren.
Ein diagnostisch relevantes Phänomen ist die im Laufe der Behandlung auftretende Schmerz-Zentralisation. Der Schmerz soll sich abschnittsweise, anhaltend aus den Extremitäten zurückziehen und kann in der Nähe der Wirbelsäule deutlich stärker werden. Wenn dieses Phänomen auftritt, ist dies prognostisch günstig und für die weitere Therapie richtungsweisend.
 
 
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