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Bilanz 2007: Merkur Versicherung - National und international auf Erfolgskurs

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Graz, 6. 5. 2008. – Im Geschäftsjahr 2007 erreichte die Merkur in Österreich mit einem Plus von 3,74 % in ihrer Kernsparte Krankenversicherung ein Wachstum, das deutlich über dem Branchendurchschnitt liegt. In der Sparte Schaden- und Unfall-versicherung wurde eine Rekordsteigerung der Prämien um 20,6 % (knapp 8.000 Risken) erzielt. Mit innovativen Produkten setzt das Unternehmen im 210. Jahr des Bestehens weitere, dynamische Akzente in der Gesundheitsvorsorge. International ist der Merkur Konzern seit 15 Jahren erfolgreich in Südosteuropa tätig. Jede dritte Riske kommt bereits aus dem Ausland.
 
2007 war ein erfolgreiches Geschäftsjahr für die Merkur Versicherung. Insgesamt wurden in Österreich über alle Sparten abgegrenzte Prämien von 302 Mio. Euro erzielt. Das ist eine Steigerung um 5,4 % zum Vorjahr (2006: 286,3 Mio. Euro). In Risken bedeutet das eine Steigerung von 2,4 % (2006: 664.762 bzw. 2007: 680.367 Risken). [...]
 
Wachstum in der Kernkompetenz
In der Kernkompetenz Gesundheitsvorsorge konnte die Merkur 2007 über dem österr. Branchenschnitt wachsen. Laut Verband der Versicherungsunter-nehmen Österreichs (VVO) weist die Sparte Krankenversicherung insgesamt ein voraussichtliches Plus von 3,2 % für 2007 (auf Basis Bestandsprämie). Die Merkur Versicherung verzeichnet hingegen ein Prämienwachstum von 3,74 % (2007: 204 Mio. Euro, 2006: 196 Mio. Euro) und erhöht damit ihren Marktanteil von 13,65 % auf 13,72 %. [...]
 
Kritik am Gesundheitssystem und den Arzthonoraren
„Kataraktoperationen sollen hinkünftig nicht stationär sondern ambulant behandelt werden“, fordert Generaldirektor Sundl im Zusammenhang mit den kürzlich beendeten Streiks einiger Belegärzte in den Privatspitälern. Anlassfall für diesen Streik war die Senkung des Arzthonorars für eine 20-minütige Kataraktoperation (Grauer Star) von 1.300,- auf 1.050,- Euro. Das entspricht einem Stundenlohn von mehr als 3.000,- Euro. Im Vergleich dazu beträgt das durchschnittliche Monatseinkommen in Österreich aktuell knapp 2.000,- Euro. Die Ärzte bekämpfen diese Honorarbereinigung und fordern sogar eine Erhöhung auf 1.400,- Euro. Tatsache ist auch, dass diese Operationen in Österreich zu 80 bis 90 % stationär durchgeführt werden, in anderen europäischen Ländern zum überwiegenden Teil jedoch ambulant erfolgen. [...]
 
Im Zusammenhang mit der Finanzierung des Gesundheitswesens zitiert Sundl eine aktuelle Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS), die die Kosten im Spitalsbereich beleuchtet:
 
41 % der gesamten Gesundheitsausgaben fließen demnach in die stationäre Versorgung. „Bei den Spitalskosten ist Österreich im internationalen Vergleich unter den Spitzenreitern: Nur die Schweiz, Italien und Frankreich gaben im vergangenen Jahr mehr für die stationäre Versorgung aus“, so Sundl. Auffällig seien aus seiner Sicht die häufigen Spitalsaufnahmen bei kürzerer Verweildauer: „26 Aufnahmen kommen pro Jahr auf 100 Einwohner, im EU-Mittel sind es 17 - was darauf zurückzuführen ist, dass die Krankenhäuser pro Fall und nicht für die Dauer der Behandlung entlohnt werden.“[...]
 
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Rückfragen:
Mag. Michael Koller, Merkur Versicherung, Tel. 0316-8034-2377
 
 
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