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Baustoffe der Gesundheit: Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren sind so genannte „essentielle“ Fettsäuren, d.h. sie sind Bestandteile in Nahrungsmitteln, die der Körper selbst nicht produzieren kann. Das Gehirn besteht zu zwei Dritteln aus Fettsäuren, folglich müssen diese „Baustoffe der Gesundheit“ dem Körper durch die Nahrung oder durch Nahrungsmittelergänzungen zugeführt werden. Vor allem Fisch und Leinsamenöl enthalten viel an Omega-3-Fettsäuren. Möglicherweise ist das ein Grund für die hohe Lebenserwartung in mediterranen Gebieten.
 
Wirkungsweise
Höchst interessant ist, dass eine Omega-3-reiche Ernährung das kardiovaskuläre Risiko verringert sowie eine cholesterinsenkende Wirkung hat. Weiters mildert sie Entzündungsreaktionen, hemmt die Verklumpung der Blutplättchen, wirkt sich günstig auf die Verteilung der Blutfette aus und kann, so haben neuere Studien ergeben, sogar gefährlichen Herzrhythmusstörunge entgegenwirken. Jahrzehntelang galt zudem, dass keine „Rheumadiät“ existiert, doch eine mit Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl angereicherte Ernährungsweise hilft Menschen, die unter Rheuma leiden. Weitere Effekte Omega-3-reicher Ernährung können die Stabilisierung der Stimmung sowie eine Linderung des Leidensdrucks bei Depressionen sein.
 
Empfohlene Omega-3-Zufuhr
Die WHO hat Empfehlungen zugunsten einer täglichen Zufuhr von 2g Omega-3-Fettsäuren ausgesprochen. Diese Empfehlungen wurden von einigen Experten kritisiert, für die eine solche Menge nicht ausreichend schien, um die Zahl der Gefäßerkrankungen zu reduzieren. Der tägliche Verbrauch liegt in Europa zurzeit jedenfalls deutlich unter dem empfohlenen Wert.
 
Gute Omega-3-Lieferanten (Menge in Gramm pro 100g Portion)
Makrele 2,5 Hering 1,7 Tunfisch 1,5 Anchovis 1,5 Lachs 1,4 Sardinen 1 Schwertfisch 0,7 Auster 0,5 andere Meeresfrüchte (Muscheln, Schrimps, usw.) ca. 0,3